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	<title>Stéphane &#38; Didier</title>
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	<description>Französische Chansons für deutsche Liebhaber</description>
	<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 20:47:59 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
			<item>
		<title>Erstmalig auf Deutsch &#8220;La Parisienne&#8221; von M.-P. Belle für Männer</title>
		<link>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/10/15/erstmalig-auf-deutsch-la-parisienne-von-m-p-belle-fur-manner/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 20:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Berliner (nach &#8220;La Parisienne&#8221; für Männer)
(Marie-Paule Belle / Francoise Mallet-Joris &#38; Michel Grisolis/ dt. D. Kaiser)
 
Als ich in die Hauptstadt kam, wollt ich überall
Meine tolle Schau abziehen als Original.
Doch saufen konnt’ ich nicht, und fixen konnt’ ich nicht.
Und war auch noch ohne Komplex.
Für Berlin bin ich zu normal, das ist verhext.
 
Nein, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left: 27pt;"><strong><span style="font-size: 8pt;">Der Berliner </span></strong><span style="font-size: 8pt;">(nach &#8220;La Parisienne&#8221; für Männer)</span><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 27pt;"><span style="font-size: 8pt;">(Marie-Paule Belle / Francoise Mallet-Joris &amp; Michel Grisolis/ dt. D. Kaiser)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 27pt;"><span style="font-size: 8pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 27pt;"><span style="font-size: 8pt;">Als ich in die Hauptstadt kam, wollt ich überall</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Meine tolle Schau abziehen als Original.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Doch saufen konnt’ ich nicht, und fixen konnt’ ich nicht.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Und war auch noch ohne Komplex.<br />
Für Berlin bin ich zu normal, das ist verhext.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 27pt;"><span style="font-size: 8pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 27pt;"><span style="font-size: 8pt;">Nein, ich bin noch kein Berliner.<br />
Doch ein Spinner, noch ein Spinner.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Ich bin einfach noch nicht in.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Das ist schlimm, das ist schlimm.<br />
Ich bin nicht einmal verschroben.<br />
Das lässt mich toben, lässt mich toben.<br />
Nicht die kleinste Seltsamkeit.<br />
Dazu bin ich zu gescheit.<br />
Vegetarier bin ich auch nicht.<br />
Ja das stört mich, ja das stört mich.<br />
Ich mach keinen Karatesport.<br />
Ich geh nie fort, geh nie fort.<br />
Kino macht mich nicht verzückt.<br />
Das ist verrückt, das ist verrückt.<br />
Bin nicht Marxist noch Leninist.<br />
Man zeigt mir, das wird vermisst,<br />
das wird vermisst.</span><span style="font-size: 8pt;"></p>
<p>Bald hatt’ ich ’ne Horde Freunde, die waren nett.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Die krochen in Wohngemeinschaft ins selbe Bett.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Da ich nicht saufen konnt’, nicht kiffen konnt wie alle,<br />
und war auch noch ohne Komplex.<br />
Ich glaube, das alles machte sie perplex.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 27pt;"><span style="font-size: 8pt;">Ich bin nicht mal homophil.<br />
Das wär zu viel, das wär zu viel.<br />
Ich bin nicht mal Travestit.<br />
Das nützt nit, das nützt nit.<br />
Ich bin auch nicht Masochist.<br />
Ja so ist’s, ja so ist’s.<br />
Um mich zu heilen von der Qual,<br />
Bestimmt der Arzt jetzt mein Schicksal.<br />
Ich bin auch nicht schizophren.<br />
Wie angenehm, wie angenehm.<br />
Ich bin kein bisschen hysterisch.<br />
S’ kompliziert sich, s’ kompliziert sich.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">„Oh“, sagt mein Psychanalist,</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
„Das ist trist, das ist trist“.<br />
Ich sag ihr, ich bin verzweifelt,<br />
nichts Perverses, das mir einfällt,<br />
in meiner Welt, in meiner Welt.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Als die Ärztin sich wieder anzieht im Institut,<br />
sagt sie nach dem Versuch, sie fasse wieder Mut.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
„Wenn Sie schon nicht<span> </span>saufen und nicht kiffen,</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Und sind auch noch ohne Komplex,<br />
So haben Sie eine Obsession. Das ist Sex.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 27pt;"><span style="font-size: 8pt;">Seitdem bin ich schwer in Mode,<br />
wenn ich rode, wenn ich rode<br />
durch die Betten von Berlin.<br />
Göttlich ist’s, ich geb’ mich hin.<br />
Jetzt gehör ich zu den Top.<br />
S’geht hoppla hopp, hoppla hopp.<br />
Und mit Freude mach ich’s gar<br />
Mittendrin, selbst beim Yoga.<br />
Ich seh Horrorfilme an.<br />
Und geb an, geb damit an,<br />
drück’ der Nachbarin die Hand<br />
kein Widerstand, kein Widerstand.<br />
Ich bin ein Original.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Ich pedal, ich pedal.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Ich erfüll die Libido.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Mach’ jede an auf dem Velo.<br />
Endlich bin ich ein Berliner.<br />
Noch ein Spinner, noch ein Spinner.<br />
Und ich kenne Depression,<br />
Kater, Stress und Frust-Ration.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Sogar um den Umweltschutz<br />
kümmre ich mich, kümmre ich mich.<br />
Und weit weg vom Umweltschmutz<br />
Und weit weg vom Umweltschmutz</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Und weit weg vom Schmutz der Welt</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Scher ich Schafe auf dem Feld,<br />
meine Schafe auf dem Feld, </span><span style="font-size: 8pt;">meine Schafe auf dem Feld,<br />
Auf dem Feld, auf dem Feld, auf dem Feld.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erstmalig auch ein Liedtext von Marie-Paule Belle auf Deutsch</title>
		<link>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/10/14/erstmalig-auch-ein-liedtext-von-marie-paule-belle-auf-deutsch/</link>
		<comments>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/10/14/erstmalig-auch-ein-liedtext-von-marie-paule-belle-auf-deutsch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 10:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Liedtexte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://stephane-et-didier.com/blog/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[Die Berlinerin
La Parisienne, v. Marie-Paule Belle / Françoise Mallet-Joris &#38; Michel Grisolis/ dt. D. Kaiser)
1.
Als ich in die Hauptstadt kam, wollt ich überall
Meine tolle Schau abziehen einer femme fatale.
Doch bechern konnt’ ich nicht, und fixen konnt’ ich nicht.
Und war auch noch ohne Komplex.
Für Berlin bin ich zu normal, das ist verhext.
Refrain
Nein, ich bin noch kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Die Berlinerin</h1>
<h2>La Parisienne, v. Marie-Paule Belle / Françoise Mallet-Joris &amp; Michel Grisolis/ dt. D. Kaiser)</h2>
<h1>1.</h1>
<p>Als ich in die Hauptstadt kam, wollt ich überall<br />
Meine tolle Schau abziehen einer femme fatale.<br />
Doch bechern konnt’ ich nicht, und fixen konnt’ ich nicht.<br />
Und war auch noch ohne Komplex.<br />
Für Berlin bin ich zu normal, das ist verhext.</p>
<p><em>Refrain</em><br />
Nein, ich bin noch kein Berliner.<br />
Doch ein Spinner, noch ein Spinner.<br />
Ich bin einfach noch nicht in.<br />
Das ist schlimm, das ist schlimm.<br />
Ich bin nicht einmal verschroben.<br />
Das lässt mich toben, lässt mich toben.<br />
Nicht die kleinste Seltsamkeit.<br />
Dazu bin ich zu gescheit.<br />
Vegetarierin bin ich auch nicht.<br />
Ja das stört mich, ja das stört mich.<br />
Ich mach keinen Karatesport.<br />
Ich geh nie fort, geh nie fort.<br />
Kino macht mich nicht verzückt.<br />
Das ist verrückt, das ist verrückt.<br />
Bin nicht Marxist noch Leninist.<br />
Man zeigt mir, das wird vermisst,<br />
das wird vermisst.</p>
<p><span id="more-16"></span></p>
<h1>2.</h1>
<p>Bald hatt’ ich ’ne Horde Freunde, die waren nett.<br />
Die krochen in Wohngemeinschaft ins selbe Bett.<br />
Da ich nicht saufen konnt’, nicht kiffen konnt wie alle,<br />
und auch noch ohne Komplex.<br />
Ich glaube, das alles machte sie perplex.</p>
<p><em>Refrain</em><br />
Ich bin nicht mal Nymphomane<br />
Das ist schade, das ist schade.<br />
Ich bin nicht mal Travestie.<br />
Das nützt nie, das nützt nie.<br />
Ich bin auch nicht Masochist.<br />
Ja so ist’s, ja so ist’s.<br />
Um mich zu heilen von der Qual,<br />
Bestimmt der Arzt jetzt mein Schicksal.<br />
Ich bin auch nicht schizophren.<br />
Wie angenehm, wie angenehm.<br />
Ich bin kein bisschen hysterisch.<br />
S’ kompliziert sich, s’ kompliziert sich.<br />
&#8220;Oh&#8221;, sagt mein Psychanalist,<br />
&#8220;Das ist trist, das ist trist&#8221;.<br />
Ich sag ihm, ich bin verzweifelt,<br />
nichts Perverses, das mir einfällt,<br />
in meiner Welt, in meiner Welt.</p>
<h1>3.</h1>
<p>Als der Arzt sich wieder anzieht im Institut,<br />
sagt er nach dem Versuch, er fasse wieder Mut.<br />
&#8220;Wenn Sie schon nicht saufen und nicht kiffen,<br />
Und sind auch noch ohne Komplex,<br />
So haben Sie eine Obsession. Das ist Sex.&#8221;</p>
<p><em>Refrain</em><br />
Seitdem bin ich schwer in Mode,<br />
wenn ich rode, wenn ich rode<br />
durch die Betten von Berlin.<br />
Göttlich ist’s, ich geb’ mich hin. /<br />
Jetzt gehör ich zu den Top.<br />
S’geht hoppla hopp, hoppla hopp.<br />
Und mit Freude mach ich’s gar<br />
Mittendrin, selbst beim Yoga.<br />
Ich seh Horrorfilme an.<br />
Und geb an, und geb an,<br />
drück’ dem Nachbarn fest die Hand<br />
kein Widerstand, kein Widerstand.<br />
Ich bin eine Originale.<br />
Ich pedale, ich pedale.<br />
Ich erfüll die Libido.<br />
Mach’ jeden an auf dem Velo.<br />
Endlich bin ich ein Berliner.<br />
Noch ein Spinner, noch ein Spinner.<br />
Und ich kenne Depression,<br />
Kater, Stress und Frust-Ration.<br />
Sogar um den Umweltschutz<br />
kümmre ich mich, kümmre ich mich.<br />
Und weit weg vom Umweltschmutz<br />
Und weit weg vom Umweltschmutz<br />
Und weit weg vom Schmutz der Welt</p>
<p>Scher ich Schafe auf dem Feld,<br />
meine Schafe auf dem Feld, meine Schafe auf dem Feld,<br />
auf dem Feld, auf dem Feld, auf dem Feld.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Les feuilles mortes von J. Prévert singbar auf Deutsch</title>
		<link>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/08/06/les-feuilles-mortes-von-j-prevert-singbar-auf-deutsch/</link>
		<comments>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/08/06/les-feuilles-mortes-von-j-prevert-singbar-auf-deutsch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 16:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Liedtexte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://stephane-et-didier.com/blog/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[Das welke Laub
(J. Prévert / dt. D. Kaiser)
 Oh! Wie wär’ ich froh, du würdest dich entsinnen
Der Zeit des Glücks und unsrer Freundschaft Zeit.
Das Leben war zu jener Zeit viel schöner.
Die Sonne brannte heißer noch als heut’. 
Mit Schaufeln fegt man weg das Laub nach der Saison.
Du siehst, ich vergaß nichts davon.
Mit Schaufeln wird das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left: 9pt;"><strong><span style="font-size: 8pt;">Das welke Laub<br />
</span></strong><span style="font-size: 8pt;">(J. Prévert / dt. D. Kaiser)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 9pt;"><span style="font-size: 8pt;"> Oh! Wie wär’ ich froh, du würdest dich entsinnen</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Der Zeit des Glücks und unsrer Freundschaft Zeit.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Das Leben war zu jener Zeit viel schöner.<br />
Die Sonne brannte heißer noch als heut’. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 9pt;"><span style="font-size: 8pt;">Mit Schaufeln fegt man weg das Laub nach der Saison.<br />
Du siehst, ich vergaß nichts davon.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 9pt;"><span style="font-size: 8pt;">Mit Schaufeln wird das welke Laub gesammelt,</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Erinnerung und Trennungsleiden auch.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Und der Nordwind trägt sie hin </span><span style="font-size: 8pt;"><br />
In des Vergessens eiseskalte Nacht.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Du siehst, vergessen habe ich nicht,<br />
das Lied, das du sangst, für mich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 9pt;"><span style="font-size: 8pt;"> Es ist ein Lied, das uns sehr ähnelt.<br />
Du liebtest mich, ich liebte dich.<br />
Wir lebten beide, wie angebändelt.<br />
Ich liebte dich, du liebtest mich.<br />
Doch das Leben trennt, die die sich lieben,<br />
so nach und nach, und ohne Krach.<br />
Aus dem Sande löschen die Gezeiten<br />
Die Spur der Liebe, die zerbrach. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 9pt;"><span style="font-size: 8pt;"> Mit Schaufeln wird das welke Laub gesammelt,<br />
Erinnerung und Trennungsleiden auch.<br />
Doch still und treu war und ist meine Liebe.<br />
Sie lächelt und verdankt dem Leben mehr.<br />
Du warst so schön. Ich liebte dich so sehr.<br />
Wie könnte ich dich je vergessen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 9pt;"><span style="font-size: 8pt;">Das Leben war zu jener Zeit viel schöner.<br />
Die Sonne brannte heißer noch als heut’.<br />
Du warst die süßeste Freundin . . .<br />
Doch ich weiß nicht, wohin mit dem Leid.<br />
Dein Lied, das mich konnte betören,<br />
Immer und ewig werd ich’s hören.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 9pt;"><span style="font-size: 8pt;"> C&#8217;est une chanson qui nous ressemble.<br />
Toi, tu m&#8217;aimais et je t&#8217;aimais<br />
Et nous vivions tous deux ensemble,<br />
Toi qui m&#8217;aimais, moi qui t&#8217;aimais.<br />
Mais la vie sépare ceux qui s&#8217;aiment,<br />
Tout doucement, sans faire de bruit<br />
Et la mer efface sur le sable<br />
Les pas des amants désunis.<br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Potemkine von Jean Ferrat erstmals auf Deutsch</title>
		<link>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/07/08/potemkine-von-jean-ferrat-erstmals-auf-deutsch/</link>
		<comments>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/07/08/potemkine-von-jean-ferrat-erstmals-auf-deutsch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 14:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Liedtexte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://stephane-et-didier.com/blog/?p=9</guid>
		<description><![CDATA[Der Liedtext zu dem Chanson Potemkine von Jean Ferrat liegt nun auch in deutscher Sprache vor. Als Inhaber dieses Blogs habe ich mich im Urlaub in der Normandie wieder mal von der Muse küssen lassen. Das Lied Potemkine war mir nach La Montagne als  zweitschönstes Lied von Ferrat vor vielen Jahren bei einem  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Liedtext zu dem Chanson Potemkine von Jean Ferrat liegt nun auch in deutscher Sprache vor. Als Inhaber dieses Blogs habe ich mich im Urlaub in der Normandie wieder mal von der Muse küssen lassen. Das Lied Potemkine war mir nach La Montagne als  zweitschönstes Lied von Ferrat vor vielen Jahren bei einem  Südfrankreich-Urlaub aufgefallen. Damals ahnte ich noch nicht, dass ich eines Tages die musikalisch und textlich  schönen Lieder französischer Chanson-Legenden wie Brel, Brassens, Barbara, Bécaud, Aznavour, Trenet und Ferrat selbst singen und mir damit einen Jugendtraum erfüllen würde. Erst recht wusste ich nicht, dass man das Dichten erlernen kann. Seit ich vor 4 Jahren begonnen habe, französische Chansons in singbare deutsche Verse zu fassen, kann ich nur jedem  ambitionierten Menschen den Rat geben, &#8220;alles mal zu versuchen und sich im Leben einfach viel mehr zutrauen&#8221;. Mittlerweile gibt es über 50 franz. Chansons in deutscher  Sprache.<br />
Hier nun das Lied letzteren  Datums, wahrscheinlich nicht das letzte  aus meiner Feder.  Mittlerweile schreibe auch eigene Liedtexte, die ich auf meiner Internetseite unter der Rubrik &#8220;Texte&#8221; oder auf dem Blog veröffentliche. Es macht einfach riesengroßen Spass auf seine Muse zu hören.<br />
Ihre Meinung zu diesem deutschen Text (oder sogar eine Verbesserung) ist mir wichtig. Lassen Sie Ihrer Kritik freien Lauf.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 8pt;">Potemkine</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 8pt;">Würdet ihr mit mir hadern, zeigte ich euch eine Welt,</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
die tief in mir singt, wie das Rauschen der See.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Würdet ihr mit mir hadern, wenn sich in mir alles erregt,</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
bei dem Namen, den mein Schrei in alle Winde trägt.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Es singt stumm in mir drin</span><span style="font-size: 8pt;">.<br />
Oh, Potemkin.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Sie waren Matrosen, hart im Nehmen im Krieg.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Sie waren Matrosen, mit Disziplin und mit Schliff.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Das Herz der Matrosen wird gemeißelt vom Wind.<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Sie waren Matrosen auf dem großen Panzerschiff.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Auf den Wellen ahn’ ich ihn,<br />
den Potemkin.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Würdet ihr mit mir hadern, zeigte ich euch eine Welt,</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Wo der Hungernde weiß, dass ihn erwartet der Schuss.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Es naht das Verbrechen und tief ist das Meer.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Und vor den Rebellen ziehn die Füsiliere her.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Mein Bruder ist’s, man erschießt ihn.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Oh, Potemkin.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Mein Bruder, mein Freund, mein Sohn, mein Kamerad,</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Du wirst doch nicht schießen auf den, der leidet und klagt.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Mein Bruder, mein Freund, schließ’ dich an unserm Pakt.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Matrose, schieß’ nicht auf einen andren Matrosen.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Das Gewehr hielten sie nicht mehr hin.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Auf dem Potemkin.</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Würdet ihr mit mir hadern, zeigte ich euch eine Welt,<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">wo den, der Tod bringt, gerechte Strafe ereilt?</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Würdet ihr mit mir hadern, zeigte ich euch eine Welt,</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Wo man nicht immer nur bei den Stärkeren weilt?</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Heut Abend lieb ich die Marine,<br />
Oh, Potemkin.</span></p>
<h6></h6>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Paris</title>
		<link>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/05/07/paris/</link>
		<comments>http://stephane-et-didier.com/blog/2008/05/07/paris/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 14:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Liedtexte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://stephane-et-didier.com/blog/?p=6</guid>
		<description><![CDATA[Louis Aragon drückt seine überschäumende Freude über das befreite Paris im August 1944 aus.
Heute würde seine Freude über das inzwischen entstandene Europa ebenso überschäumen. Die deutsche Fassung stammt aus der Feder von D. Kaiser.
Paris, Louis Aragon
Wo ist es schön selbst zur Gewitterzeit?
Wo ist es hell selbst im Herzen der Nacht.
Die Luft trägt Wein und Mut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Louis Aragon drückt seine überschäumende Freude über das befreite Paris im August 1944 aus.<br />
Heute würde seine Freude über das inzwischen entstandene Europa ebenso überschäumen. Die deutsche Fassung stammt aus der Feder von D. Kaiser.</p>
<blockquote><p><strong>Paris</strong>, Louis Aragon</p>
<p>Wo ist es schön selbst zur Gewitterzeit?<br />
Wo ist es hell selbst im Herzen der Nacht.<br />
Die Luft trägt Wein und Mut gebiert das Leid.<br />
Durch Fensterscherben noch die Hoffnung lacht.<br />
In Häusertrümmern wird Musik gemacht.</p>
<p>Erstanden aus der Glut, niemals verglüht,<br />
Als ewiges Licht des Vaterlandes Gut,<br />
Vom Point-du-Jour bis Père Lachaise erblüht<br />
Der süße Rosenstrauch mit viel Anmut.<br />
Ihr Leute all, das ist Pariser Blut.</p>
<p>Kein Glanz ist wie Paris im Pulverdampf,<br />
Keine Aufrührerstirn rein wie Paris.<br />
Nichts ist so stark, wie Blitz und Donner im Kampf,<br />
Wie mein Paris, das Todesmut bewies.<br />
So schön wie mein Paris, das ich hier pries.</p>
<p>Nichts bracht mein Herz zum Schlagen je so fest,<br />
Nichts, dass mich je so freuen und weinen lässt,<br />
Wie meines Volkes lautes Siegesfest.<br />
Nichts ist so groß wie ein zerrissenes Totenkleid.<br />
Paris, Paris, aus eigner Kraft befreit.</p></blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 63pt; text-align: left;"><strong><span style="font-size: 8pt;">Paris<br />
</span></strong><span style="font-size: 8pt;">(Louis Aragon, 25. August 1944)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 63pt; text-align: left;"><span style="font-size: 8pt;">Où fait-il bon même au coeur de l’orage<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Où fait-il clair même au coeur de la nuit</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
L’air est alcool et le malheur courage</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Carreaux cassés l’espoir encore y luit<br />
Et les chansons montent des murs détruits</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 63pt; text-align: left;"><span style="font-size: 8pt;">Jamais éteint renaissant de sa braise</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Perpétuel brulôt de la patrie</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Du Point-du-Jour jusqu’au Père Lachaise</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Ce doux rosier au mois d’Août refleuri<br />
Gens de partout c’est le sang de Paris</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 63pt; text-align: left;"><span style="font-size: 8pt;">Rien n’a l’éclat de Paris dans la poudre<br />
Rien n’est si pur que son front d’insurgé</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Rien n’est si fort ni le feu ni la foudre</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Que mon Paris défiant les dangers<br />
Rien n’est si beau que ce Paris que j’ai</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 63pt; text-align: left;"><span style="font-size: 8pt;">Rien ne m’a fait jamais battre le coeur<br />
</span><span style="font-size: 8pt;">Rien ne m’a fait ainsi rire et pleurer</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Comme ce cri de mon peuple vainqueur</span><span style="font-size: 8pt;"><br />
Rien n’est si grand qu’un linceul déchiré<br />
Paris Paris soi-même libéré</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 63pt; text-align: left;">
<blockquote style="text-align: left;"><p>Ihre Meinung zu den Inhalten dieses Gedichtes und zu der erstmals erschienenen deutschen Fassung würde mich interessieren.</p>
<p>D. Kaiser</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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